Eine Erfolgsgeschichte!

Aktive im Runden Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis

Nach Inkrafttreten des Gewaltschutzgesetzes und des erweiterten Polizeigesetzes NRW hat sich im November 2002 der Runde Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis konstituiert. Fachkräfte, die mit Betroffenen von häuslicher Gewalt arbeiten, schufen sich damit ein gemeinsames Arbeits- und Informationsforum.

In der ersten Arbeitsphase wurden folgende Ziele vereinbart:

  • Ächtung von Gewalt und Verbesserung des Schutzes bei häuslicher Gewalt
  • Etablierung verlässlicher Hilfestrukturen im gesamten Rhein-Sieg-Kreis
  • Entwicklung von Standards für die Vernetzungsarbeit zum Abbau häuslicher Gewalt

Die Einrichtungen stellten einander Inhalte und Rahmenbedingungen der Arbeit im Bereich häuslicher Gewalt vor. Bei Austausch und Fortbildung ging es vor allem um Hintergrundwissen zur Situation der Opfer.

Für Betroffene wurde die viersprachige Broschüre „Information Häusliche Gewalt“ herausgegeben. Bei Interesse senden wir Ihnen gerne die Broschüre zu. Bitte per Mail anfordern.

2004

Im Jahr 2004 war „Häusliche Gewalt und Gesundheit“ das Schwerpunktthema des Runden Tisches.

Es wurden durchgeführt

  • Informationsveranstaltungen für Ärztinnen und Ärzte
    „Häusliche Gewalt als ärztliches Problem in Klinik und Praxis“
  • Fachtagung für Fachkräfte, die mit Opfern häuslicher Gewalt arbeiten
    „Posttraumatische Belastungsstörungen und die Folgen für die
    Gesundheit“„Gesprächsführung unter Berücksichtigung der besonderen
    Ausgangssituation von Frauen, die Opfer von Gewalt wurden“

Als Arbeitshilfe für Ärztinnen und Ärzte wurde ein Leitfaden zur Dokumentation der Verletzungen herausgegeben.

Ein weiteres Projekt war ein Notfallkärtchen, das Betroffene über Hilfemöglichkeiten informiert. Die Plakataktion in Bussen und Bahnen der Region „Ich bin nur die Treppe runtergefallen“ wendete sich an Betroffene und Öffentlichkeit.

Zur Vertiefung von Arbeitsschwerpunkten bildete der Runde Tisch 2004 Arbeitsgruppen zu folgenden Themen:
AG 1: Polizeieinsätze – Intervention bei häuslicher Gewalt – Entwicklung von Standards
AG 2: Unterstützungsangebote für Frauen und Kinder – Bestandsaufnahme
AG 3: Auswirkungen von Hartz IV auf die Situation der Opfer von häuslicher Gewalt.
AG 4: Schutz und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt – Möglichkeiten der Jugendhilfe und Kooperation (seit 2006)

2005

2005 war Zwangsheirat ein Themenschwerpunkt.

Es wurden Fortbildungen für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in der Jugendarbeit, für Fachkräfte aus Schulsozialarbeit und Jugendhilfe sowie für Lehrkräfte angeboten. Beispielhaft wurde an einer Hauptschule ein Präventionsprojekt durchgeführt.

Die Fortbildungen für Ärztinnen und Ärzte wurden fortgesetzt zu folgenden Themen:

  • Rechtliche Grundlagen medizinischer Untersuchungen bei Delikten gegen sexuelle Selbstbestimmung
  • Umgang mit akut traumatisierten Opfern sexualisierter Gewalt
  • rechtsmedizinische Untersuchung und Asservierung von Spuren bei Delikten gegen sexuelle Selbstbestimmung
  • Dynamik von Gewaltbeziehungen, - Formen, Folgen und Dynamik der häuslichen Gewalt

Die Website www.kidsinfo-gewalt.de, ein Hilfsangebot für Kinder, wurde 2005 für die Region Bonn/Rhein-Sieg eingerichtet.

Für die Beratung von Migrantinnen wurde eine Informationsdatei „Hilfen für Migrantinnen im Rhein-Sieg-Kreis“ erarbeitet. Sie enthält Informationen über regionale fremdsprachliche Angebote von Ärzten und Ärztinnen, Dolmetschern und Dolmetscherinnen, Psychotherapeuten und Psychotherapeutinnen, Rechtsanwälten und Rechtsanwältinnen, Beratungsstellen und sozialen Einrichtungen.

2006

In 2006 war die Situation der Kinder bei elterlicher Partnerschaftsgewalt ein Schwerpunkt der Arbeit des Runden Tisches.

Die Fachkräfte setzten sich in einer Arbeitssitzung mit der Zusammenarbeit von Polizei, Frauenberatung und Jugendhilfe unter Berücksichtigung der Situation der betroffenen Kinder auseinander. Es wurde die Arbeitsgruppe „Schutz und Hilfe für Opfer häuslicher Gewalt“ eingerichtet. Sie entwickelte in Anlehnung an das Gladbecker Modell beispielhaft für eine Kommune im Rhein-Sieg-Kreis ein Modellprojekt für die regionale Kooperation, wenn minderjährige Kinder betroffen sind. Angestrebt ist die Übertragung auf andere Kommunen im Rhein-Sieg-Kreis.

Die schwedische Soziologin Dr. Maria Eriksson stellte im Fachvortrag „Sichtbares oder unsichtbares Kind? Professionelle Ansätze in der Arbeit mit Kindern gewalttätiger Väter“ ihre Forschungsergebnisse vor.

Zur Problematik Zwangsheirat wurde die Arbeit fortgesetzt durch Entwicklung eines Informationsfaltblattes für Fachkräfte, die mit von Zwangsheirat Bedrohten arbeiten. Außerdem fanden weitere Fortbildungen für Fachkräfte und Präventionsveranstaltungen in Hauptschulen statt.

2007

Im Jahr 2007 richtete der Runde Tisch den Blick insbesondere auf die Täterarbeit und weiterhin auf die Situation der Kinder im Spannungsfeld häuslicher Gewalt.

Zur Arbeit mit Tätern wurden zwei Fachveranstaltungen für Fachkräfte durchgeführt:

  • „Gewalttätige Männer ändern (sich)?“; Referentin: Ute Rösemann
  • „Lieber gewalttätig als unmännlich… - der lange Irrweg auf der Suche nach der Männlichkeit!“ Referent: Jürgen Krabbe.

Im Vortrag „Häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder – Ein Thema im Spannungsfeld der Aufgaben und Perspektiven unterschiedlicher Professionen“ machte die Sozialwissenschaftlerin Professorin Dr. Barbara Kavemann deutlich, dass Mädchen und Jungen in Familien, in denen die Mutter vom Vater misshandelt wird oder Gewalt zwischen den Eltern stattfindet, von dieser Gewalt auf vielfältige Weise betroffen sind. Sie erleben die Misshandlungen mit, was als eine Form der Gewalt gegen das Kind und damit als Kindeswohlgefährdung zu betrachten ist, sie erleiden direkte Gewalt und sie tragen alle Konsequenzen mit, wie z.B. mit den Müttern auf die Flucht gehen und bei Polizeieinsätzen anwesend sein.

Unter dem Titel „Häusliche Gewalt: Das Kind im Blick“ referierte die Diplom Psychologin Jessica Kuehn-Velten zur Kindeswohlgefährdung bei häuslicher Gewalt. Sie zeigte erforderliche Maßnahmen zum Schutz der Kinder auf und setzte sich dabei insbesondere mit der Frage auseinander, wie das Kind auch in der akuten Krisen- und Gefährdungssituation im Blick bleibt.

Im Rahmen des Modellprojekt Kidsinfo Gewalt entwickelte die Sozialpädagogin Andrea Sommer eine Unterrichtseinheit zu häuslicher Gewalt für Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse. Der Präventionsunterricht hat zum Ziel, Kinder über häusliche Gewalt zu informieren, sie zu stärken und zu ermutigen, sich Hilfe zu holen.

  • Was ist häusliche Gewalt?
  • Was kann ich tun, wenn ich häusliche Gewalt erlebe (zuhause oder im Umfeld)?
  • Wie und wo kann ich Hilfe finden?

Die Schülerinnen und Schüler werden in die Website www.kidsinfo-gewalt.de, die 2005 für die Region Bonn/Rhein-Sieg eingerichtet wurde, eingeführt. Der Film „Kennst du das auch?“ vom Berliner Interventionsprojekt gegen häusliche Gewalt (BIG e.V.) dient als Grundlage für den Austausch in der Gesprächsrunde. Das Modellprojekt wurde von Andrea Sommer an acht Schulen im Rhein-Sieg-Kreis durchgeführt.

2008

In 2008 setzte sich der Runde Tisch vor allem mit der Frage auseinander, wie der Schutz von Kindern in akuten Situationen häuslicher Gewalt in das fachliche Handeln der beteiligten Einrichtungen und Institutionen mehr einbezogen werden kann.

In einer Arbeitssitzung des Runden Tisches wurde das Konzept der „Fachstelle für Kinderschutz und Koordination von Hilfen“(KuK) beim Jugendamt Frankfurt von der Leiterin und Dipl. Psychologin Dr. Katharina Maucher vorgestellt. Die Erkenntnisse und Erfahrungen aus diesem Projekt sollten bei der Entwicklung eines Interventionskonzeptes zum Schutz von Kindern bei häuslicher Gewalt berücksichtigt werden.

Darauf aufbauend fand ein Workshop statt „Gefährdung des Kindeswohl durch häusliche Gewalt – Gespräch mit dem Kind“, den Dr. Maucher durchführte.

Im Fachvortrag „Interdisziplinäre Kooperation“ stellte Prof. Dr. Kavemann neue Forschungsergebnisse zu Kooperation und Vernetzung am Beispiel der Interventionsprojekte und Runden Tische vor, sowie neue Ergebnisse empirischer Forschung zu Gewalt im Geschlechterverhältnis. Ebenso wurden gesellschaftliche Strategien gegen häusliche Gewalt und ihre Relevanz für Institutionen wie Polizei, Justiz, soziale Arbeit/Jugendhilfe und Schule diskutiert.

In einer interdisziplinären Arbeitsgruppe des Runden Tisches, die seit 2006 arbeitet, wurdenStandards der Arbeit des Jugendamtes für das Verfahren nach polizeilichen Einsätzen bei häuslicher Gewalt und mit Verweisung aus der Wohnung und Rückkehrverbot entwickelt, die in den meisten Jugendämtern des Rhein-Sieg-Kreises angewandt werden.

Im Vortrag „Häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen auf die Kinder“ richtete Prof. Dr. Kavemann den Blick besonders auf die Kooperation der Fachkräfte und Institutionen. Sie stellte Modelle der Zusammenarbeit zwischen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Frauenhäusern, Frauenberatungsstellen, Einrichtungen für Täter und der Justiz vor, die in der Praxis entwickelt wurden, und die die schwierige Situationen der Kinder im Schnittfeld mehrerer Gewaltformen einbeziehen.

2009

2009 konzentrierte sich der Runde Tisch weiterhin auf die praktische Umsetzung der Erkenntnisse aus den Fachvorträgen zum Schutz der Kinder bei elterlicher Partnerschaftsgewalt und auf die Schulung der Fachkräfte zur Krisenintervention bei häuslicher Gewalt.

Aufgrund der großen Nachfrage wurden 2009 zwei weitere Workshops „Gefährdung des Kindeswohls durch häusliche Gewalt – Gespräch mit dem Kind“ mit der Referentin Dr. Katharina Maucher durchgeführt.

Der Workshop „… und plötzlich fachlich handeln müssen. Krisenintervention bei häuslicher Gewalt. Das erste Gespräch mit einer hilfesuchenden Frau“ vermittelte durch Information und Gruppenarbeit Kompetenzen für ein hilfreiches und Orientierung bietendes erstes Gespräch mit einer betroffenen Frau.

Präventionsarbeit mit Schülerinnen und Schülern war Thema des Fachtages „Häusliche Gewalt und ihre Auswirkungen auf Kinder – Ansätze für die Prävention in der Schule“. Die Referentin Prof. Dr. Barbara Kavemann beschrieb die Lebenssituation der betroffenen Kinder und vermittelte die Ziele und Inhalte von Präventionsprojekten an Schulen. Die Dipl. Sozialpädagogin Andrea Sommer vertiefte in ihrem Vortrag die Frage, wie häusliche Gewalt ein Thema für Kinder und für den Unterricht sein kann. Sie stellte die von ihr erarbeitete Informationsmappe für Schulen „Kinder stärken bei elterlicher Partnerschaftsgewalt – Häusliche Gewalt, ein Thema für den Unterricht“ vor.

Der Runde Tisch machte mit der „Wäscheleinen-Aktion“ auf dem Siegburger Marktplatz auf den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen aufmerksam. Die Wäscheleinen waren mit T-Shirts bestückt, die von Frauen, die Gewalt erfahren haben, gestaltete wurden. Unterschiedliche Farben standen für die unterschiedlichen Formen der Gewalt. Die Betroffenheit der Passanten war groß.

2010

In 2010 setzte sich der Runde Tisch schwerpunktmäßig mit dem Thema Risiken und Folgen der Trennung bei häuslicher Gewalt auseinander.

Die Fachveranstaltung Trennung bei häuslicher Gewalt - Risiken und Folgen - Familien- und sozialrechtliche Aspekte beleuchtete das Armutsrisiko als Folge einer Trennung bei häuslicher Gewalt. Die Fachanwältin für Familienrecht Irmela Amelung zeigte in ihrem Vortrag auf, wie häusliche Gewalt in der gerichtlichen Auseinandersetzung um Sorge- und Unterhaltsregelungen fortgesetzt wird. Sie machte deutlich, dass bei häuslicher Gewalt ein abgeändertes Verfahrens erforderlich ist (Leitfaden des Familiengerichtes München). Bei Trennung nach häuslicher Gewalt ist das Risiko der Armut besonders groß, da Unterhaltsfragen mit gewalttätigen Männern schwer geregelt werden können. Zu den sozialrechtlichen Folgen referierte Prof. Dr. Jur. Julia Zinsmeister von der Fachhochschule Köln. Sie zeigte auf, dass bei einem Großteil der Alleinerziehenden Unterhaltsleistungen und/oder Erwerbseinkommen das Existenzminimum nicht decken, und welche spezifischen Faktoren bei Trennung in Folge häuslicher Gewalt vom Sozialleistungsträger zu berücksichtigen sind.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde der Workshop „… und plötzlich fachlich handeln müssen! – Krisenintervention bei häuslicher Gewalt. Das erste Gespräch mit einer Hilfe suchenden Frau nochmals angeboten.

Das Trauma der Gewalt und seine Folgen. Was brauchen Geschädigte und ihre Helferinnen und Helfer, um das „Unerträgliche“ tragen zu können? Was hilft?! Was wird gebraucht? Nach einem einführenden Vortrag wurde in einem praxisnahen Workshop das eigene Gefordert-Sein als Helferin und Helfer in den Blick genommen. Konkrete Hilfen für den Umgang mit Gewaltopfern wurden aufgezeigt.

In den Sitzungen des Runden Tisch wurde ein Bedarf an Sachinformationen und hilfreichen Kontaktadressen für Frauen in der Trennungssituation deutlich. Fachkräfte aus der Frauenberatung entwickelten daraufhin einen praxisnahen Informationsflyer „Trennung. Ein erhöhtes Risiko für Gewalt. Hilfen für Frauen im Rhein-Sieg-Kreis“

Zur praxisnahen Unterstützung von Lehrkräften beim Thema „Häusliche Gewalt“ wurde der zweiteilige Fachvortrag zur Prävention in der Schule angeboten:
Teil 1 „Kinder stärken bei elterlicher Partnerschaftsgewalt. Häusliche Gewalt. Ein Thema für den Unterricht“, Vorstellung der Arbeitsmappe für die Präventionsarbeit in der Schule, Andrea Sommer, Sozialpädagogin und Gestalttherapeutin
Teil 2 „Warnsignale häuslicher Gewalt erkennen und handeln“, Vorstellung der Präventionsmaterialien „Warnsignale“, Birgitta Rennefeld, Dipl. Pädagogin, Psycho- und Traumatherapeutin
Die Vermittlung der Arbeitsmaterialien und die Übungen zur praktischen Umsetzung fanden bei den Lehrkräften großen Anklang.

Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen veranstaltete der Runde Tisch eine Spendensammelaktion zugunsten der Frauenberatungsstellen und des Frauenhauses in freier Trägerschaft im Rhein-Sieg-Kreis. Hierzu wurden an zwei Standorten rote Schirme mit der Aufschrift “Wir lassen Frauen nicht im Regen stehen“ gegen 5 Euro verkauft.

Die Schirme waren von der Stiftung eines Geldinstitutes gesponsert worden.

2011

Im Jahr 2011 wurde dem weiteren Bedarf der beteiligten Einrichtungen und Institutionen an Fortbildungen zu Krisenintervention und Traumaberatung entsprochen.

Die Workshops „… und plötzlich fachlich handeln müssen. Krisenintervention bei häuslicher Gewalt“ und „Das Trauma der Gewalt und seine Folgen“ wurden erneut angeboten.

Das Thema des Infoflyers aufgreifend fand die Fachtagung Trennung bei häuslicher Gewalt – Risiken, Folgen, Handlungsmöglichkeiten statt. Die Referentin Justine Glaz-Ocik, Dipl. Psychologin, erläuterte das Risiko der Eskalation und stellte Warnsignale, Gefahrendiagnose und Verhaltensberatung von Betroffenen dar. Prof. Dr. Ludwig Salgo informierte über Trennung bei häuslicher Gewalt und Kindeswohl – Möglichkeiten und Grenzen familiengerichtlicher und jugendhilferechtlicher Interventionen.

Die Mitglieder des Runden Tisches äußerten ein Defizit an Informationen über die unterschiedlichen kulturellen Grundlagen von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Kenntnisse über unterschiedliche Lebensweisen und Verhaltensregeln stellen eine wichtige Grundlage für eine differenzierte und effektive Beratung und Vermittlung von Hilfen dar. Die Referentin Rabeya Müller, deutsche Islamwissenschaftlerin, muslimische Theologin und Religionspädagogin, stellte im Rahmen der Fachtagung: „Beratung in Trennungssituationen – Alleinerziehende mit Zuwanderungsgeschichte" die spezifischen Hintergründe dar.

Zum internationalen Tag der Gewalt an Frauen wurde die Ausstellung der Frauenberatungsstelle Neuss „und ich tanze durch die Nacht“ an drei verschiedenen Orten im Rhein-Sieg-Kreis gezeigt. Die Kuratorin der Ausstellung Ursula Habrich , Mitarbeiterin in der Frauenberatungsstelle Neuss, erläuterte in ihrem Vortrag: „Die Dynamik einer Gewaltbeziehung“ die Auswirkungen und Folgen von Gewalt in der Partnerschaft

© Runder Tisch gegen häusliche Gewalt im Rhein-Sieg-Kreis – 22. Nov 2017